Krönen Sie Ihr Haus ...
... mit dem richtigen Dach. Schließlich soll das Dach das gesamte Haus von oben her schützen. Balken für Balken wird es in den unterschiedlichsten Konstruktionsweisen errichtet, denn das Dach ist ein wichtiges Architekturelement und neben der Optik spielen auch Schutz- und Nutzfunktionen eine große Rolle bei der Wahl der Dachform. Die wohl bekannteste Dachform ist das Satteldach. Doch auch das Pultdach oder Mansarddach sind wiederkehrende Dachformen, die dem Haus eine besondere Optik geben. Das Zeltdach ist eine seltene Dachform, das Walmdach wird als Urform des Daches angesehen und das Krüppelwalmdach ist die moderne Variante des Walmdaches.
Konstruktionen ...
.... die sich je nach Dachform, Material und Dämmung unterscheiden. Die häufigsten Dachkonstruktionen sind:
- Sparrendach: Eine Dachkonstruktion aus schrägen Holzbalken, die an den Enden auf Querbalken oder einer Geschossdecke aufliegen.
- Pfettendach: Eine Dachkonstruktion aus waagerechten Holzbalken, die auf den Außenwänden oder Stützen ruhen und die Sparren tragen.
- Kehlbalkendach: Eine Dachkonstruktion aus Sparren, die in der Mitte durch einen waagerechten Balken, den Kehlbalken, verbunden sind.
- Binderdach: Eine Dachkonstruktion aus vorgefertigten Holzbindern, die aus mehreren Balken zusammengesetzt sind.
- Flachdach: Eine Dachkonstruktion, die keine eigene Dachform darstellt, sondern die obere Geschossdecke des Hauses ist.
Kaltdach oder Warmdach ...
... Sie entscheiden! Neben der Dachkonstruktion wird auch zwischen Kalt- und Warmdach unterschieden. Ein Kaltdach ist ein zweischaliges Dach, das in der Dachlattenebene hinterlüftet ist und den gesamten Raum durchlüftet. Ein Kaltdach hat keine oder nur eine geringe Dämmung und wird meist für Dachböden, die nicht als Wohnraum genutzt werden, verwendet. Ein Warmdach ist ein einschaliges Dach, das nicht durchlüftet ist und eine Dämmebene aus Platten mit Dämmstoffen hat. Ein Warmdach hat eine hohe Dämmwirkung und wird oft für Dachräume, die als Wohnraum genutzt werden, verwendet.